{"id":2616,"date":"2014-06-07T06:44:00","date_gmt":"2014-06-07T06:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/80.74.142.100\/plesk-site-preview\/sipp.swiss\/https\/80.74.142.100\/blog-artikel\/ausklang-7-6-2014\/"},"modified":"2021-06-11T12:19:06","modified_gmt":"2021-06-11T12:19:06","slug":"ausklang-7-6-2014","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/blog\/ausklang-7-6-2014\/","title":{"rendered":"Ausklang 7.6.2014"},"content":{"rendered":"<p>Mit Blaulicht werden wir zum Flughafen gefahren und tats\u00e4chlich sind auch Dr. Bimba und der Gesundheitsminister fr\u00fch aufgestanden, um uns zu verabschieden. Von beiden werden wir und auch unsere mongolischen Freunde reich beschenkt, was uns fast ein bisschen verlegen err\u00f6ten l\u00e4sst.<br \/>\nZur\u00fcck in UB ist es am Morgen mit 3\u00b0C noch sehr kalt aber die Sonne w\u00e4rmt im Verlauf des Tages rasch auf. Das erneut fr\u00fche Aufstehen und wahrscheinlich auch der Wodka vom Vorabend aber sicherlich v.a. diese vielen Eindr\u00fccke l\u00e4hmt uns fast ein wenig. Wie ger\u00e4dert besuchen wir zusammen mit Davaa das Gandan Kloster mit dem gr\u00f6ssten Buddha der Welt. Uns ekelt es ein bisschen vor den tausenden von Tauben, die hier von allen Besucher gef\u00fcttert werden.\u00a0<br \/>\nNachdem die Lebensgeister etwas erwacht sind, geniessen wir es einfach mal mehr als 30 Minuten kein Programm zu haben.\u00a0<br \/>\nAn dieser Stelle m\u00f6chte ich noch\u00a0 unsere neuen mongolischen Namen erl\u00e4utern, dessen Bedeutung wir aber noch nicht so richtig verstanden haben. Anscheinend ist es Tradition den Ausl\u00e4ndern einen mongolischen Namen zu geben. Petrign ist in der abgek\u00fcrzten Variante Dogi, Reto Ogi und ich Agi. Ich versuche es nicht pers\u00f6nlich zu nehmen, dass Reto\u2019s Name \u201eBrilliant\u201c , Petrign\u2019s Name \u201eDiamant\u201c und mein Name \u201eApfel\u201c bedeutet. Sie versuchen mich aufzukl\u00e4ren, dass es irgendetwas mit Gesundheit und so zu tun hat&#8230;.aber the running gag ist passiert und meine lieben zwei Mitreisenden k\u00f6nnen es nicht lassen zu jeder passenden oder unpassenden Zeit einen doofen Spruch fallen zu lassen.\u00a0<br \/>\nAm Freitag beginnt uns diese stinkende, l\u00e4rmende, staubige Stadt schon an zu \u201egn\u00fcegele\u201c und der Stalldrang macht sich immer mehr bemerkbar. Am Morgen lenken wir uns im sehr gut eingerichteten Nationalmuseum ab, in welchem wir einen sehr guten Einblick in die Geschichte der Mongolei gibt. Am Nachmittag werden wir im MCH zu einer Sitzung mit dem luzernischen Kinderchirurgen Dr. Winiker, der diese und n\u00e4chste Woche hier operieren wird, sowie seinem mongolischen Konterpart Dr. Adi erwartet. Die Idee w\u00e4re die Kinder mit den luxierten H\u00fcften an die mitgebrachten Overhead Extensions zu tun. Leider ist aber Dr. Winiker so besch\u00e4ftigt im OP, dass wir zusammen mit Bayalag, Suvdaa und Dr. Adi noch ein paar F\u00e4lle anschauen. Ein kleines M\u00e4dchen mit schweren Kontrakturen und Dysmorphien, wie Klumpf\u00fcssen und Madelungerdeformit\u00e4t, hat trotz gutem Pfannendach tats\u00e4chlich luxierte H\u00fcften. Inwiefern hier die Overheadextension erfolgreich ist, ist sicherlich fragw\u00fcrdig aber einen Versuch wert.\u00a0<br \/>\nAuch von Bayalag werden wir mit einer mongolischen Kalligraphie beschenkt bevor wir zu Fuss zur\u00fcck zum Hotel laufen. Die Strassen ohne richtigen Trottoirs sind hier so staubig, so dass es nach k\u00fcrzester Zeit knirscht zwischen den Z\u00e4hnen und man das Bed\u00fcrfnis hat wieder zu duschen.\u00a0<br \/>\nDas anscheinend schon traditionelle Abschiedsessen in der Veranda wird zusammen mit allen unseren mongolischen Freunden richtig lustig. Wehm\u00fctig verabschieden wir uns von diesen 3 so lieb gewonnenen Frauen und hoffen auf ein Wiedersehen. Auch mongolische Abschiedstr\u00e4nen flossen diskret&#8230;.\u00a0<br \/>\nWir stopfen unsere Koffer und versuchen fr\u00fch zu schlafen, da es auch zur\u00fcck in die Schweiz in aller Fr\u00fch losgeht. Wir werden um 4:30 im Hotel Bayangol abgeholt. Die Zeit ist so schnell verstrichen und doch scheint es einem fast unglaubw\u00fcrdig, dass all diese Erlebnisse in \u201enur\u201c 2 Wochen stattgefunden haben. Trotz fast 24 auf 24h Zusammensein hatten wir es zu dritt sehr gut und sind dankbar, dies zusammen erlebt haben zu d\u00fcrfen. Wir sind sicher, dass auch Bayalag, Suvdaa und Davaa diese Zeit trotz Anstrengungen genossen haben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1469,"template":"","class_list":["post-2616","blog","type-blog","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/2616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/2616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2617,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/2616\/revisions\/2617"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1469"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}