{"id":1740,"date":"2017-10-25T17:25:00","date_gmt":"2017-10-25T17:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/80.74.142.100\/plesk-site-preview\/sipp.swiss\/https\/80.74.142.100\/blog\/der-fruehe-vogel-faengt-den-wurm\/"},"modified":"2021-06-11T12:18:04","modified_gmt":"2021-06-11T12:18:04","slug":"der-fruehe-vogel-faengt-den-wurm","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/blog\/der-fruehe-vogel-faengt-den-wurm\/","title":{"rendered":"Der fr\u00fche Vogel f\u00e4ngt den Wurm&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Eine Heerschar von Zugv\u00f6geln singt uns in Dushanbe t\u00e4glich und fr\u00fch morgens lautstark aus den Stadtp\u00e4rken entgegen. Zur ornithologischen Bestimmung der Art legen wir ein Foto bei und bitten um Kontaktaufnahme zur Kl\u00e4rung.<br \/>\nDie Redaktion: Unser Wissenschaftler schaffte es nicht, die zu tausenden jeden Morgen und Aaend auf den B\u00e4umen landenden und schnatternden V\u00f6gel (Conference of the birds, Dave Holland) scharf aufs Bild zu kriegen,.. PS: der Vogel its links oben!<br \/>\nNachtrag, die Erkl\u00e4rung liefert uns Lex\u00e4:<\/p>\n<p>Hirtenmaina<br \/>\nArt der Gattung Acridotheres<\/p>\n<p>Hirtenmaina<br \/>\nHirtenmaina in ihrer nat\u00fcrlichen Heimat&nbsp;Kolkata&nbsp;(Region&nbsp;Bengalen&nbsp;in&nbsp;Indien).<\/p>\n<p>Die&nbsp;Hirtenmaina&nbsp;oder der&nbsp;Hirtenstar&nbsp;(Acridotheres tristis) ist ein urspr\u00fcnglich&nbsp;asiatischer&nbsp;Singvogel&nbsp;aus der&nbsp;Familie&nbsp;der&nbsp;Stare. Als&nbsp;Allesfresser, der urspr\u00fcnglich in offenen W\u00e4ldern beheimatet war, erwies sich die Hirtenmaina als&nbsp;Kulturfolger, der au\u00dferordentlich gut an&nbsp;urbane&nbsp;\u00d6kosysteme&nbsp;angepasst ist.<br \/>\nDie Anzahl der Hirtenmainas hat durch menschliche Einfl\u00fcsse zugenommen und die&nbsp;IUCN&nbsp;hat die&nbsp;Art&nbsp;im Jahr 2000 in eine Liste von invasiven&nbsp;Neobiota&nbsp;aufgenommen.[1]<\/p>\n<p>MerkmaleBearbeiten<br \/>\nDieser 25 Zentimeter lange Vogel ist haupts\u00e4chlich braun gef\u00e4rbt, Kopf und Brust sind dunkelgrau und die Fl\u00fcgelbinden, B\u00fcrzel und Stei\u00df sind cremewei\u00df gef\u00e4rbt; der Schnabel, die nackte Haut um die Augen und die kr\u00e4ftigen Beine sind gelb. Beide Geschlechter sehen sich \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>VorkommenBearbeiten<br \/>\nDie Hirtenmaina stammt urspr\u00fcnglich aus dem s\u00fcdlichen&nbsp;Asien&nbsp;von&nbsp;Afghanistan&nbsp;\u00fcber&nbsp;Indien&nbsp;bis nach&nbsp;Sri Lanka. Vom Menschen wurde sie in&nbsp;S\u00fcdafrika,&nbsp;Australien,&nbsp;Neuseeland&nbsp;und&nbsp;Nordamerika, hier vor allem in&nbsp;Florida&nbsp;und&nbsp;Hawaii&nbsp;eingeb\u00fcrgert. Sie lebt in&nbsp;Savannen,&nbsp;Busch&nbsp;und Feldern, aber auch innerhalb der Stadtgebiete.<\/p>\n<p>Hirtenmaina als invasive ArtBearbeiten<\/p>\n<p>Hirtenmaina in&nbsp;Sydney,&nbsp;Australien<\/p>\n<p>Aufgrund ihrer F\u00e4higkeit, Insektenpopulationen zu reduzieren, wurden Hirtenmainas vielfach vom Menschen in neue Regionen eingef\u00fchrt. In menschlichen Siedlungen und deren Umfeld konkurrieren sie allerdings auch mit den einheimischen V\u00f6geln um Nisth\u00f6hlen und Nahrung.[2]&nbsp;Die Hirtenmaina wird vom&nbsp;Bundesamt f\u00fcr Naturschutz&nbsp;als Bedrohung f\u00fcr die angestammten&nbsp;\u00d6kosysteme&nbsp;eingestuft.<\/p>\n<p>VerhaltenBearbeiten<br \/>\nDie Hirtenmaina ist au\u00dferhalb der Brutzeit ein geselliger Vogel, der an offenen Pl\u00e4tzen, in G\u00e4rten oder auf Stra\u00dfen nach Fr\u00fcchten, Samen, Insekten, W\u00fcrmern und Lebensmittelresten sucht. In der D\u00e4mmerung versammeln sich gro\u00dfe Schw\u00e4rme zum Schlafen in B\u00e4umen und rufen mit gurgelnden, quiekenden und klickenden T\u00f6nen. Der Vogel kann auch menschliche Stimmen nachahmen.<\/p>\n<p>FortpflanzungBearbeiten<\/p>\n<p>Die Eier sind leuchtend t\u00fcrkisblau gef\u00e4rbt, Gelege auf&nbsp;Maui,&nbsp;Hawaii<\/p>\n<p>Jungvogel im Nest<\/p>\n<p>Die Hirtenmaina baut ein einfaches Schalennest aus Gras, Wurzeln und Zweigen in Baumh\u00f6hlen oder Geb\u00e4udenischen. Zwei bis f\u00fcnf Eier werden von beiden Elternteilen etwa zwei Wochen lang bebr\u00fctet. Die Jungv\u00f6gel werden nach vier bis f\u00fcnf Wochen fl\u00fcgge, werden aber noch eine Zeit lang von ihren Eltern gef\u00fcttert.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":607,"template":"","class_list":["post-1740","blog","type-blog","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/1740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/1740\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4075,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/1740\/revisions\/4075"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/607"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sipp.swiss\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}